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Herzlich willkommen bei Physiofit-Besim in Gießen!

Physiotherapie für Privatversicherte und Selbstzahler

Egal, ob in der Rehabilitations-Phase, nach Krankheiten und Unfällen oder nach einer Operation. Zusammen mit mir erarbeiten wir die richtige Lösung individuell für Ihre Gesundheit. Meine therapeutische Arbeit ist durch auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Therapieprogramme gekennzeichnet. Somit müssen Sie nicht ständig den Therapeuten wechseln, sondern bekommen alle persönlich abgestimmten Leistungen aus einer Hand.

Finden Sie mit Physiofit-Besim wieder zu Ihrer alten Stärke zurück.

Heilpraktiker für Physiotherapie und Phyisotherapeut
Besim Budak


Krankengymnastik - Physiofit-Besim in 35396 Gießen/Wieseck Physiofit-Besim
Besim Budak
Kiesweg 23
35396 Gießen/Wieseck

Telefon: 0174-8 92 77 92
Email: info-physio-besim@gmx.de

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 09:00 bis 20:00 Uhr



Wie ist der Ablauf?

Wenn Ihnen Ihr Hausarzt / Facharzt eine physiotherapeutische Behandlung auf ein Privatrezept verordnet hat wie z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Hierbei besprechen wir den Ablauf der Therapie.

Bei der ersten Sitzung wird eine Befundung / Anamnese aufgenommen, so dass ich die Behandlung auf die Beschwerden anpassen und durchführen kann.

Heilpraktiker (Physiotherapie)

Welche Unterschiede gibt es in der Therapie der normalen Physiotherapie und der des Heilpraktikers (Physiotherapie)?
Als Physiotherapeuten sind wir an die Vorgaben des Arztes und der Krankenkassen gebunden. So schreibt das SGBV vor, dass Heilmittelleistungen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten dürfen. Bei den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) handelt es sich jedoch um eine Minimalversorgung auf Grundlage der günstigen Kosten-Nutzen-Relation und nicht unbedingt um die bestmögliche Therapie für den Patienten. Dies schränkt den Therapeuten sehr deutlich in der Wahl der Therapieform, des Therapieintervalls sowie der Behandlungsdauer ein.
Heilpraktiker (Physiotherapie) unterliegen nicht den ärztlichen Vorgaben, sondern es handelt sich um eine Heilbehandlung, in der wir als Heilpraktiker (Physiotherapie) über die Therapiemethode, Therapiedauer sowie die Therapiefrequenz selbständig entscheiden. Dies ermöglicht die Gewährleistung der optimalen Therapie für Sie als Patient, ohne auf Limitierungen durch Vorgaben seitens der Krankenkassen Rücksicht nehmen zu müssen.
Welche Vorteile bieten wir Ihnen als Heilpraktiker (Physiotherapie?)
  • direkte Terminvergabe bei Beschwerden ohne ärztliche Überweisung bzw. Verordnung
  • ausführliche Anamnese zur Ursachenergründung
  • flexible, individuelle Anpassung Ihres Therapieplans an Ihrem Heilungsprozess ohne Budgetzwang
  • ideale Ausschöpfung der Therapiemöglichkeiten
Wer bezahlt die Behandlung?
Die Behandlung durch einen Heilpraktiker Physiotherapie wird nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. In der Regel übernehmen viele private Krankenkassen, Beihilfen oder Zusatzversicherungen für Heilpraktiker die Kosten der Behandlung.
Es besteht aber auch die Möglichkeit als Selbstzahler die Behandlung in Anspruch zu nehmen. Die Abrechnung erfolgt in Anlehnung an die Gebührenordnung für Heilpraktiker oder die GOÄ.

Therapeutische Leistungen

  • Physiotherapie (Krankengymnastik)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • PNF für Erwachsene
  • Schröpftherapie
  • Massage
  • Taping
  • Radiale Stoßwellentherapie
  • Elektrotherapie

Selbstzahler-Angebot

Behandlungsmethoden


  • Radiale Stoßwellentherapie (RSWT)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Krankengymnastik (KG)
  • Klassische Massage (KMT)
  • Faszienmassge (sportlich)
  • PNF (KG-ZNS)
  • Krankengymnastik am Gerät (KGG)
  • Kiefergelenksbehandlung
  • Kinesio-Taping
  • Triggerpunktbehandlung
  • Atemtherapie
  • Narbenbehandlung
  • Traktionsbehandlung Heiße Rolle
  • Kryotherapie / Eis

Die Privatbehandlung und ihre Vorteile


Als Patient haben Sie generell die Option, auch eine Privatpraxis aufzusuchen - egal ob Sie gestzlich oder privat versichert sind oder als Selbstzahler. Das Aufsuchen einer Privatpraxis bietet Ihnen Vorzüge, die ich Ihnen hier erläutern möchte.

Zeitliche Aspekte

Auch wenn man Ihnen als "Kassenpatient" im Regelbetrieb eine auf Ihre Symptomatik meist eine kompetente Behandlung zukommen lässt, ist die maximale Behandlungsdauer aufgrund von Verträgen zwischen den Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) und den therapeutischen Einrichtungen festgelegt. Dies Zeit ist auf ein Maximum von nur 15 Minuten determiniert, (inklusive der Zeit für Organisatorisches, Garderobenwechsel etc.)

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Demgegenüber entfällt für Sie als "Privat-Zahlender" die vertraglichen Vereinbarungen mit gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen oder mit Beihilfeträgern. Sie als Patient und ich als Therapeut bestimmen gemeinsam nach einem optimalen Weg, der zur Rekonvaleszens führt. Dabei ist es wichtig, dass man sich Zeit nimmt, gemeinsam den Therapieverlauf festlegt und auf alle ungeklärten Fragen eingeht.

Ich habe dabei eine Mindestbehandlungszeit von 20 Minuten angesetzt, die durchschnittliche Behandlungsdauer liegt aber bei einer Stunde. Falls es therapeutisch erforderlich ist, bin ich aber auch bereit, zeitlich flexibel auf die Bedürfnisse des Patienten einzugehen.

Aspekt Fachkompetenz

Konsultieren Sie eine private Therapie-Einrichtung, können Sie davon ausgehen, dass die dort tätigen Therapeuten in der Regel über ein hohes Maß an Fachkompetenz verfügen. Oft haben sie sich in eine bestimmte Richtung spezialisiert, sich weitergebildet und verfügen oft über eine jahrelange Erfahrung. Ihr Nutzen ist dabei, dass die Therapie zügig und wirkungsvoll vonstatten geht.

Aspekt finanzieller Aufwand

Leider sind viele Menschen nicht bereit, für das gesundheitliche Wohlbefinden einen höheren finanziellen Aufwand zu betreiben als andere Annehmlichkeiten des Lebens. Dabei müsste die Gesundheit doch oberste Priorität besitzen. Die Entscheidung mehr Geld in sein eigenes Wohlbefinden zu invesieren, sollte eigentlich einen hohen Stellenwert besitzen, auch wenn fachlich fundierte therapeutische Maßnahmen mit gewissen Kosten verbunden sind.

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Radiale Stoßwellentherapie

Das Beste für Ihre Gesundheit
Mit Hilfe eines im Handstück beschleunigten Projektils wird eine mechanische Druckwelle erzeugt, die über einen Applikatorkopf auf den menschlichen Körper übertragen wird und sich im Gewebe ausbreitet. Die mechanische Energie wird vom Gewebe absorbiert und nimmt mit zunehmender Entfernung vom Ort der Einkoppelung ab. Durch den mechanischen Stress werden im Gewebe Reaktionen ausgelöst, die positiven Einfluss auf eine Vielzahl von orthopädischen und neurologischen Krankheitsbildern haben. Die Methode wird weltweit mit großem Erfolg von Therapeuten eingesetzt.

Einsatzgebiete der radialen Stoßwellentherapie: Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Muskelverletzung, Sehnenerkrankung, Fersensporn, Arthrose

Rufen Sie mich an unter 0174/8927792 oder melden Sie sich direkt über mein Kontaktformular.

Atlas und Axis Therapie in Gießen

Die umgebenden Strukturen bilden ein komplexes System, in dem sich sehr viele nervale Sensoren befinden. Bei Blockaden aber auch Verspannungen in diesem Bereich werden Impulse ans Gehirn weitergeleitet, die eine Menge verschiedener Beschwerden auslösen können, wie z.B. Schwindel, Tinitus und Migräne etc. Häufig reicht eine einzige Behandlung um dauerhafte Beschwerdefreiheit der Patienten zu erreichen.

Durch sanfte chiropraktische Behandlung in Verbindung mit Elementen aus der Osteopathie hilft, dies zu erreichen.

Diese Behandlung der Atlas und Axis Therapie in Gießen kann durch Selbstzahler in der Physiotherapie in Anspruch genommen werden.

Rufen Sie mich an unter 0174/8927792 oder melden Sie sich direkt über mein Kontaktformular.

Gesundheitsnachrichten

Politik, Berufs- und Eignungsberatung
Haben alle die Ergotherapie im Blick?

Der DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) stellt nach Auswertung der aktuellen Zahlen zur Ausbildungssituation eine über die letzten zehn Jahre stabile Nachwuchssicherung fest. „Das reicht jedoch nicht“, bedauert die im Vorstand des DVE für Bildung und Wissenschaft verantwortliche Julia Schirmer. Angesichts länger werdender Wartelisten in ergotherapeutischen Praxen ist Handeln dringend nötig. Zum einen von Seiten der Politik, aber ebenso sollten beratende Stellen, die sich mit Schüler:innen auseinandersetzen, das vergleichsweise junge Berufsbild „Ergotherapeut:in“ genauer kennen. Der Beruf ist derzeit noch frauendominiert. „Wir schätzen jedoch, dass ähnlich wie bei den Hebammen durch die Möglichkeit, den Beruf zu studieren, auch bei Ergotherapeut:innen nicht nur der Männeranteil, sondern generell das Interesse bei allen Schulabgänger:innen deutlich steigen wird“, kommentiert Schirmer und berichtet über eine enorm gestiegene Zahl der Studierenden um das Fünffache in den letzten zehn Jahren.

Was kann, was will ich werden? Diese Frage stellen sich viele Schüler:innen in den Abschlussklassen, denn bei weitem nicht alle wissen schon früh oder überhaupt, in welche Richtung ihr beruflicher Weg gehen soll. Hilfreich sind Berufs- und Eignungsberatungen. „Nicht alle Berater:innen haben sämtliche Berufsbilder oder vollzeitschulische Ausbildungen wie die Ergotherapie im Blick“, weiß Schirmer aus persönlichen Erlebnissen. Sich parallel oder zuvor selbst zu informieren, ist also in jedem Fall eine gute Idee. Das YouTube-Video „Ergotherapie einfach erklärt“ oder Portale wie planet-beruf.de ermöglichen einen ersten Eindruck. Schirmer, die selbst Ergotherapeutin ist, ist auch nach vielen Jahren noch begeistert von ihrer Arbeit. Der aktuellen Landesberichterstattung Nordrhein-Westfalen zufolge trifft das auf die meisten ihrer Berufskolleg:innen zu. Ergotherapeut:innen sind überdurchschnittlich zufrieden mit ihrem Beruf, was bestimmt auch mit ihrem sehr abwechslungsreichen Arbeitsalltag und den vielen unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu tun hat: In Summe sind Ergotherapeut:innen diejenigen mit der vermutlich facettenreichsten Tätigkeit im Gesundheitswesen.

Das macht den Arbeitsalltag von Ergotherapeut:innen so spannend und abwechslungsreich Was tun Ergotherapeut:innen? Ergotherapeut:innen befassen sich mit dem Alltag der Menschen, genauer gesagt mit dem, was Menschen tun, tun wollen, tun müssen oder was zu tun von ihnen erwartet wird. Sie wissen, dass Aktivitäten, die Ergotherapeut:innen „Betätigung“ nennen, Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen können und die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmtes Leben sind die Grundlagen dafür, dass Menschen ihren Alltag bewältigen können, dass sie zufrieden sind und ein gutes Leben nach ihren individuellen Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen leben können. Der Mensch ist vielschichtig, als Individuum einzigartig, ist mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, hat eigene, persönliche Bedürfnisse. Dies ist keine neue Erkenntnis, fließt jedoch bei keinem Gesundheitsfachberuf so maßgeblich in die Behandlung ein wie bei Ergotherapeut:innen. Sie gehen intensiv auf die individuellen Betätigungsanliegen und Ziele, Fähigkeiten, Möglichkeiten und Rahmenbedingungen ihrer Patient:innen und Klient:innen ein; die genannten Faktoren bestimmen die Herangehensweisen und den Therapieplan. Ergotherapeut:innen befähigen Menschen, ganz eigene Lösungen für ihre jeweiligen Probleme und Herausforderungen zu finden. Sie informieren ausführlich beispielsweise zu den Möglichkeiten, wie Betätigungen effektiver oder sicherer auszuführen sind, wie sie wieder- oder neu erlernt werden können oder wie Betroffene mit dem Verlust von Betätigungen umgehen können. Sie fördern die soziale und berufliche Teilhabe und engagieren sich zunehmend auch im Bereich des Gemeinwesens, in Kommunen, Städten und Gemeinden. Bei Einschränkungen durch Erkrankungen oder Verletzung führen sie Arbeitsplatz- und, falls nötig oder gewünscht, Wohnraumberatungen durch und unterstützen den Alltag durch individuelle Hilfsmittelversorgung. „Letzten Endes ist es das Ziel, dass Menschen selbstbestimmt tun können, was ihnen wichtig ist,“ bringt Julia Schirmer es auf den Punkt.

Physische und psychische Belastungen: Ergotherapeut:innen unterstützen Jung und Alt Ergotherapeut:innen kümmern sich nicht nur um Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Beeinträchtigungen. Eine stetig wachsende Zahl von Ergotherapeut:innen hat ihren Schwerpunkt im psychosozialen Bereich. Immer mehr Menschen entgleitet ihr Leben – wegen ihrer seelischen Belastungen oder weil sie eine psychische Erkrankung haben. Sogar Kindern kann es schon schwerfallen, den Anforderungen in Kindergarten oder Schule einfach nachzukommen. Vermehrt beobachten Erzieher:innen und Pädagog:innen Verhaltensauffälligkeiten, Mobbing oder Suchterkrankungen. Viele Kinder leiden unter Entwicklungsstörungen oder anderen Beeinträchtigungen. Und Senioren haben mit der Bewältigung des täglichen Lebens häufiger Schwierigkeiten, als man denkt. „Ergotherapeut:innen sind in all diesen Situationen schon lange nicht mehr wegzudenken“, betont Julia Schirmer vom DVE: „Im Gegenteil: Der Bedarf wird aus unterschiedlichsten Gründen weiter zunehmen“.

Politik gefordert: Verband strebt hochschulische Ausbildung an Diesen steigenden Bedarf gilt es zu decken und an dieser Stelle ist vor allem die Politik gefragt. Europaweit ist Deutschland – neben Polen – das einzige Land, in welchem es noch keine Vollakademisierung gibt. In allen anderen europäischen Ländern ist Ergotherapie ein Studienfach. In Deutschland findet die Ausbildung zur Ergotherapeut:in derzeit noch überwiegend an größtenteils privaten Berufsfachschulen statt; die praktische Ausbildung erfolgt in ergotherapeutischen Praxen, in Einrichtungen des Gesundheits-, Sozial- oder Bildungswesens. Allerdings befindet sich Deutschland mitten in der Reform der Berufsgesetze und der Diskussion, diese Gesetze für die Therapieberufe zu novellieren. „Seit langem stellen wir fest, dass die Anforderungen, die an die therapeutische Versorgung gestellt werden, steigen. Diese Herausforderung erfordert angepasste und zukunftsfähige Kompetenzen, eine deutlich höhere Autonomie der Berufszugehörigen und deshalb dringend andere Ausbildungsstrukturen, die attraktive berufliche Entwicklungsmöglichkeiten beinhalten. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb in Deutschland am Modell der vollzeitschulischen Ausbildung festgehalten wird“, findet Julia Schirmer. Schlusslicht in Sachen Bildung und Ausbildung zu sein, sollte Deutschland nicht auf sich sitzen lassen. Schirmer ist sicher, dass durch eine stringente und flächendeckende Akademisierung deutlich mehr Schüler:innen diesen Beruf ergreifen werden, der damit auch international anschlussfähig bleibt. In der Zwischenzeit wünscht sie sich, dass mehr Länder dem Beispiel von Baden-Württemberg folgen und mehr Studienplätze für diesen interessanten Gesundheitsfachberuf zur Verfügung stellen.

Einen ersten Einblick in das spannende Arbeitsfeld von Ergotherapeut:innen ermöglicht das Video „Ergotherapie einfach erklärt“: https://www.youtube.com/watch?v=Csj5BskyIuU. Die Pressemeldungen des Verbands beleuchten die Arbeitsgebiete von Ergotherapeut:innen in der Tiefe: https://www.dve.info/service/presse. Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://www.dve.info/service/therapeutensuche

20.06.2024 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

Versorgungslücken in der Logopädie mit KI schließen
Die Ergebnispräsentation einer Machbarkeitsstudie zu Künstlicher Intelligenz in der logopädischen Routineversorgung fand nun im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Bochum statt

Im Rahmen des Verbundprojekts HUMAINE (human centered AI network) forschen verschiedene Partner*innen aus den Bereichen Arbeitswissenschaft, Wirtschaftspsychologie, Therapiewissenschaft, IT sowie der Versorgungsforschung und den Implementierungswissenschaften zusammen. Sie arbeiten an Wegen einer humanzentrierten Implementierung von KI-Lösungen in die Arbeitswelt. Dabei ist ein Forschungsfeld unter anderem die Logopädie. Aus der aktuellen Studienlage zu KI in der Logopädie geht hervor, dass smarte Technologien Potenziale für die Versorgungssituation in der Logopädie haben und die Akzeptanz gegenüber smarter Therapie mindestens seit der Corona-Pandemie zunimmt.

„Die Logopädie steht vor großen Herausforderungen“, sagt Prof. Dr. Kerstin Bilda von der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum. „Auf der einen Seite bringt unter anderem der demographische Wandel zunehmend neurologische Sprach- und Sprechstörungen mit hohem Therapiebedarf in die stationäre und ambulante Praxis. Auf der anderen Seite steht der Fachkräftemangel, welcher eine flächendeckende hochfrequente logopädische Versorgung erschwert. Smarte Technologien wie Apps, KI und Teletherapie-Tools entstehen zwar, finden aber meist nicht den Weg in die Routinepraxis.“

Oft scheitert die Integration smarter Technologien an der Implementierungsstrategie. Bisher stand meist die Technik im Fokus des digitalen Wandels von Arbeitswelten. HUMAINE mit seinem humanzentrierten Fokus rückt hingegen die Bedarfe und Herausforderungen der Menschen, die mit der Technik arbeiten, in den Mittelpunkt der Betrachtung. So soll auch verhindert werden, dass die Innovationen – wie bislang meist – im Forschungskontext bleiben und nicht den Weg in die Praxis finden. Warum das so ist und wie eine humanzentrierte Implementierungsstrategie für die Logopädie aussehen kann, damit beschäftigt sich das Forschungsteam rund um Kerstin Bilda als Partner des HUMAINE-Konsortiums.

Seit April 2021 beschäftigt sich das Forschungsteam der HS Gesundheit schon gemeinsam mit HUMAINE mit Bedarfen der logopädischen Berufsgruppe, die eine nachhaltige Implementierung von smarten Tools in die Alltagspraxis ermöglichen. Mit Partner*innen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) führten sie zum Beispiel eine sozio-technische Workflow-Analyse durch, die einen direkten Blick in die logopädische Praxis warf und Prozesse identifizierte, die durch smarte Technik entlastet werden können. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie (AOW) beschrieben die Wissenschaftler*innen zudem identitätsstiftende Tätigkeiten der Logopädie, die es bei der Implementierung von KI zu berücksichtigen gilt. Diese Vorarbeiten, Strategien und weitere Ergebnisse mündeten in eine einjährige Machbarkeitsstudie, in der erstmalig in Deutschland ein KI-basiertes Tool in ein stationäres, logopädisches Setting integriert wurde.

In Kooperation mit der neurologischen Parkinson-Spezialstation des St. Josef-Hospitals, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität in Bochum, unter der Leitung des Sektionsleiters Parkinson-Erkrankungen und andere Bewegungsstörungen Prof. Dr. Lars Tönges sowie des wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Raphael Scherbaum gelang die Durchführung in einem realen Klinikumfeld. Vier Logopäd*innen der Spezialabteilung Parkinson und das Studienteam der HS Gesundheit arbeiteten eng zusammen bei der Integration des KI-basierten Assistenzsystems ISi-Speech speziell für Parkinson-Patient*innen.

Die App ISi-Speech „Sprechen“ von der Firma Speech Care stellt mit 2.600 evidenzbasierten Best-Clinical-Übungen ein Werkzeug bereit, mit dem Patient*innen bereits während des Klinikaufenthaltes und im Eigentraining zu Hause an ihrer Sprechleistung arbeiten konnten. Insgesamt vier Wochen nutzten die teilnehmenden Patient*innen die Technik und erzielten im Schnitt 3,78 Übungseinheiten à 20 Minuten pro Woche zusätzlich zur logopädischen Präsenztherapie. Die S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie empfiehlt vier Therapieeinheiten pro Woche für einen signifikanten Therapieerfolg. Besonders die Schließung von Versorgungslücken und die hohe Akzeptanz auf Seiten der Patient*innen und Therapeut*innen waren Kernergebnisse der Studie. Ebenso konnten Fragen zu Kompetenzbedarfen der Logopäd*innen und Implementierungsstrategien beantwortetet werden.

Abschlussveranstaltung im St. Josef-Hospital Die Studie begann im November 2022 und endete im November 2023. Nach Auswertung aller Daten fand dazu nun eine Abschlussveranstaltung im St. Josef-Hospital statt. Kerstin Bilda rahmte das Programm mit einem Grußwort und einem Ausblick. Lars Tönges berichtete in einem Kurzvortrag über spannende Forschungsarbeiten zu smarten Technologie-Lösungen aus seinem Fachbereich. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Wert des Tools für viele Parkinson Patienten so hoch sein würde“, sagte er. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anika Thurmann (HS Gesundheit) berichtete im Hauptvortrag über die Fragestellungen zum Einsatz, zur Nutzung und zur Akzeptanz von KI-basierter Technologie in der Therapie von Patient*innen mit Morbus Parkinson. Auch Veränderungen der logopädischen Berufsidentität durch den Einsatz von KI wurden aufgezeigt und diskutiert. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der Ergebnissicherung und Verstetigung vorgestellt.

„Die Machbarkeitsstudie ISi-Speech PKT1 war ein voller Erfolg. Mit dem Vorhaben eröffneten sich weitere Fragen zu anderen Settings der Logopädie, zum Ausbau des Kompetenzerwerbs und zur Verstetigung der Ergebnisse“, sagte Anika Thurmann. „Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Projekte mit dem Forschungspartner. Ein großer Dank geht auch an die Logopädinnen des St. Josef-Hospitals für ihren Einsatz in der Studie.“



Bildunterschrift: Studienteam der Hochschule für Gesundheit, Logopädinnen des St. Josef-Hospitals Bochum, Prof. Dr. Kerstin Bilda, Prof. Dr. Lars Tönges, Patientenvertreter der Studie, IT Support Alexander Fels, Transferpartner Christopher Schmidt von Medecon Ruhr

Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit
Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit

In der Ergotherapie behandeln und fördern wir Erwachsene, deren Mobilität, Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit durch eine Erkrankung oder traumatische Erfahrung eingeschränkt sind.

Als Fachkräfte der Ergotherapie verfügen wir über ein breites medizinisches Fachwissen, zusammen mit unserem persönlichen Einfühlungsvermögen und Erfahrungsschatz sind wir in der Lage, Erwachsenen bei der Bewältigung Ihrer körperlichen und neuronalen Probleme hilfreich zur Seite zu stehen.

Die Behandlungsansätze der Ergotherapie für Erwachsene sind wie folgt. Individuelles Selbstständigkeitstraining und Anpassung an die veränderte Lebenssituation. Anleitung und Einüben täglicher Abläufe wie Essen, Trinken, Körperpflege, Bekleidung, Fortbewegung und Kommunikation zur Förderung der größtmöglichen Selbstständigkeit. Verbesserung und Erhalt der motorisch-funktionellen Fähigkeiten. Unterstützung des Heilungsprozesses in der Handtherapie und Narbentherapie. Förderung der Mobilität und Geschicklichkeit. Beratung und Anleitung der Angehörigen bei der Alltagsbewältigung und der Pflege. Integration der Angehörigen in den Therapieablauf. Ganzheitliche Betrachtung der Krankheit, Behinderung, seelischer Befindlichkeit und sozialer Situation. Sturzprophylaxe, Hilfsmittelanpassungen, Training mit Rollator, Rollstuhl und Gehhilfen.

Studienbereich präsentiert Forschung zur Arthrose-Versorgung
Der Studienbereich Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum präsentierte auf dem diesjährigen „World Congress on Osteoarthritis“ in Wien Forschungsergebnisse zur Arthrose-Versorgung.

Auf dem Kongress für Arthroseforschung der „Osteoarthritis Research Society International“ (OARSI) kamen vom 18. bis 21. April 2024 Teilnehmende aus Forschung und Versorgungspraxis zusammen. Franziska Weber, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der HS Gesundheit in Kooperation mit der Universität Utrecht, präsentierte ihre Ergebnisse der Vignettenstudie „Qualität der physiotherapeutischen Versorgung von Menschen mit Hüft- und/oder Kniearthrose in Deutschland: Überprüfung der Leitlinienadhärenz mittels Fallvignetten“. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Max Bonk, Masterstudierender der Physiotherapiewissenschaft an der HS Gesundheit unter Betreuung von Prof. Dr. Christian Grüneberg, Professor für Physiotherapie an der HS Gesundheit und in Kooperation mit Dr. Corelien Kloek der Hochschule Utrecht sowie Prof. Dr. Cindy Veenhof der Hochschule und Universität Utrecht durchgeführt.

Insgesamt wurden 335 Physiotherapeut*innen in Deutschland mittels Fallvignetten zu der Wahl von Therapiemodalitäten befragt. Diese Auswahl wurde dann mit aktuellen Leitlinien zur Versorgung von Menschen mit Hüft- und Kniearthrose abgeglichen. „Es zeigt sich, dass die meisten Physiotherapeut*innen in Deutschland die empfohlenen Therapiemodalitäten aus den Leitlinien auswählen. Allerdings werden auch immer noch einige Therapiemodalitäten ausgewählt, die laut Leitlinie nicht empfohlen werden, wie zum Beispiel Elektrotherapie“, sagt Franziska Weber. „Im Gespräch mit anderen Kongressteilnehmenden wurde deutlich, dass sich in anderen Ländern ähnliche Probleme vorfinden. Daher geht es in Zukunft auch um die Frage, wie wir veraltetes Wissen und Strukturen aus dem Praxisalltag herausfiltern können, also eine Entwicklung und Umsetzung einer De-Implementierungsstrategie“, führt Weber fort.

„Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit unserer Forschungsgruppe im Studienbereich Physiotherapie an der HS Gesundheit mit der Versorgung von Patient*innen mit Arthrose. Wir haben auch auf Grundlage der Arbeiten von Frau Weber schon großartige Erfolge erzielt, neue Versorgungskonzepte entwickelt und evaluieren diese gerade in unserer SmArt-E-Studie, dessen Grundlage auf den Ergebnissen von Frau Weber beruht. Insgesamt, auch unter Einbezug der digitalen Technologien, ist noch einiges an Potential auszuschöpfen, um die personalisierte Versorgung für unsere Patient*innen zu optimieren“, führt Prof. Dr. Christian Grüneberg aus.

10.06.2024 DGA | Quelle: Hochschule für Gesundheit Bochum

Apothekennotdienst

Anschrift
Notdienstzeiten
Gießener Straße 37A
35457 Lollar
Tel: 06406/90 45 77
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35392 Gießen
Tel: 0641/9 44 66 40
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bis 22.06. - 09:00 Uhr

Kontakt

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Besim Budak
Kiesweg 23
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35396 Gießen/Wieseck
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E-Mail: info-physio-besim@gmx.de

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    2. Dauer der Speicherung

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    2. Dauer der Speicherung

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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

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    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen den Kartendienst Google Maps von Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).
    Bei dem Aufruf des Kartendienstes durch den Klick auf „Karte Aktivieren“ speichert der Webserver von Google automatisch Ihre IP-Adresse, Standortdaten, eine Beschreibung des Typs des verwendeten Betriebssystems, Webbrowsers und Endgeräts, Datum und Uhrzeit der abgerufenen Seiten sowie die Seite, von der aus die Datei angefordert wurde. Die Daten dienen dazu den Kartendienst auf unserer Seite zur Verfügung zu stellen.
    Für die Einzelheiten verweisen wir auf die Datenschutzbestimmungen von Google unter der nachstehenden Internetadresse https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Diese Zugriffsdaten werden von uns nicht ausgewertet und spätestens sieben Tagen nach Ende Ihres Seitenbesuchs automatisch überschrieben. Google speichert die Daten nach eigenen Angaben für 6 – 24 Monate.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen ist dann allerdings das Kartenmaterial unserer Webseite nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Softwarezu entnehmen.

  6. YouTube unter Einsatz eines 2-Klick-Plugins

    a) Zweck der Datenverarbeitung
    Wir nutzen die YouTube-Einbettungsfunktion zur Anzeige und Wiedergabe von Videos des Anbieters „YouTube“, der YouTube LLC, 901 Cherry Ave, San Bruno, CA 94066, USA, die vertreten wird durch Google (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, Tochtergesellschaft der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA).

    Bei dem Aufruf einer mit einem YouTube-Video versehenen Seite, wird zunächst nur ein auf unserem Server abgelegtes Standbild angezeigt. Sobald der Nutzer dieses Bild anklickt, wird – ähnlich wie eine Verlinkung - eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt, die dem persönlichen Profil des Nutzers zugeordnet wird und die besuchten Seiten der Webseite mitteilt, wenn er mit seinem YouTube-Account eingeloggt ist. Die Verknüpfung kann verhindert werden, indem vor dem Anklicken ein Logout aus dem Youtube-Account erfolgt.

    Unter https://adssettings.google.com/authenticated finden Sie eine Opt-Out Funktion.
    Unter den nachstehenden Internetadressen erhalten Sie weitere Informationen über die Datenschutzbestimmungen von YouTube und Google
    https://policies.google.com/technologies/ads?hl=de
    https://policies.google.com/privacy

    b) Dauer der Speicherung
    Informationen zum Datenschutz sowie zur Speicherung der personenbezogenen Daten bei „YouTube“ finden sich in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

    c) Rechtsgrundlage
    Die Verarbeitung erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung.

    d) Verhinderungsmöglichkeit
    Der Betroffene kann die Verwendung von Cookies im genutzten Endgerät blockieren oder diese nach dem Einsatz löschen. Unter Umständen sind dann allerdings einzelne Funktionen des Angebots nicht nutzbar. Wie Cookies blockiert und bereits gespeicherte Cookies gelöscht werden können, ist der Anleitung der Browser-Software zu entnehmen.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht auf folgende Informationen:

    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    7. wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
      Wir stellen dem Betroffenen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die die betroffene Person beantragt, kann der Verantwortliche ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen.

  2. Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten – auch mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen.

  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
    1. die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von der betroffenen Person bestritten wird, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Verantwortlicher i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV:
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